Wachablösung: Dr. Oliver Vogt kündigt seinen Abschied als Präsident des FC Preußen Espelkamp an. Sein Nachfolger wird am 2. November gewählt.

Wenn Dr. Oliver Vogt am 2. November 2018 im Harting-Raum des Vereinsgebäudes im Sportpark Mittwald bei der Jahreshauptversammlung des FC Preußen Espelkamp seinen Bericht abgibt, wird es auch eine Abschiedsrede geben. Vogt hört auf, der FC Preußen bekommt einen neuen Vorsitz.

Diesen Abschied hat der 41-Jährige nun angekündigt. Und es ist einer, der ihm nicht leicht falle. „Dafür habe ich zu viel Herzblut in den Verein und diese Aufgabe gesteckt“, sagt Vogt, der dem FC Preußen seit über 14 Jahren vorsteht.

Zum einen möchte Vogt sein politisches Engagement intensivieren, zum anderen sieht er vieles erreicht. „Als ich 2004 gewählt worden bin, war der Verein in einer finanziell schwierigen und existenzbedrohenden Lage, auch sportlich ging es bergab. Damals bin ich mit dem Ziel angetreten, irgendwann meinem Nachfolger ein gut bestelltes Haus zu übergeben. Ich denke, dass dieses Ziel nun erreicht ist.“

Was aus den von ihm entworfenen, ehrgeizigen Plänen von 2008 mittlerweile mit der Errichtung des multifunktionalen Sportparks Mittwald geworden ist („viele haben mich ja damals für größenwahnsinnig erklärt“), darauf sei Vogt schon sehr stolz. „Das hat der Verein natürlich zu allererst der Unterstützung durch die Unternehmen Harting und Gauselmann zu verdanken. Außerdem hatte ich in Alexander Lang meinen wichtigsten sportlichen Berater. Ich denke, dass wir als Team sehr zufrieden sein können mit dem, was wir erreicht haben. Und das Sprichwort, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, trifft auf mich ganz gut zu“, so der 41-Jährige.

Er werde sich danach zurückziehen, dem Verein aber als Schiedsrichter und Ratgeber erhalten bleiben.

Wer sein Nachfolger beim FC Preußen Espelkamp wird, da möchte Dr. Oliver Vogt nicht vorgreifen. „Kein Geheimnis ist aber, dass ich mich natürlich freuen würde, wenn Hendrik Wiegmann das Amt übernimmt, denn ich halte ihn für sehr gut vorbereitet für diese Aufgabe.“

Hendrik Wiegmann nutzte übrigens den Kreispokal-Endspieltag am vergangenen Mittwoch, um sich mit Sponsor Paul Gauselmann zu unterhalten. Vielleicht ging es ja dabei auch schon um die bevorstehende Wachablösung.

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Quelle: https://www.nw.de/sport/lokalsport/kreis_minden_luebbecke/luebbecke/22261745_Wenn-es-am-schoensten-ist.html

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