Ellebrecht, Henning

Sayin, Hasan – Schiedsrichterbeauftragter

Ebubekir, Akkus

Werde SCHIEDSRICHTER bei den ADLERTRÄGERN

 

VORTEILE ALS SCHIEDSRICHTER

Persönliche Vorteile als Schiedsrichter

  • Die Schiedsrichter-Ausstattung (Trikot, Hose, Stutzen) wird vom Verein gestellt.
  • Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt.
  • Daneben gibt es abhängig von der Spielklasse eine Aufwandsentschädigung.
  • Der Schiedsrichter-Ausweis berechtigt zum freien Eintritt sämtlicher Fußballspiele.
  • Die Tätigkeit als Schiedsrichter birgt darüber hinaus viele weitere Vorteile für den Sportler: gesunde sportliche Betätigung an frischer Luft, Zugehörigkeit zu einer sportlichen Gemeinschaft mit Geselligkeit, Persönlichkeitsbildung, Entschlusskraft, Menschenkenntnis, viele schöne Reisen und viele interessante Charaktere, die man Woche für Woche neu kennenlernt – alle diese erstrebenswerten Dinge bietet das Amt des Schiedsrichters.

Berufliche Vorteile durch die Schiedsrichterei

  • Teamfähigkeit: Ein Schiedsrichter muss im Team arbeiten können, muss sich mit seinen Assistenten verstehen
  • Stressbeständigkeit: Die Schiedsrichter müssen auch in schwierigen Situationen einen „kühlen“ Kopf bewahren, um richtig zu entscheiden. Sie fungieren oft auch als Schlichter zwischen den Mannschaften
  • Präzision: Die Schiedsrichter müssen unter teilweise erschwerten Bedingungen schnell und präzise Entscheidungen treffen
  • Bescheidenheit: Der Schiedsrichter besetzt eine zentrale Position im Spiel. Doch er sollte das Spiel leiten, ohne selbst im Mittelpunkt zu stehen.
  • Selbstbewusstsein: Schiedsrichter müssen Entscheidungen treffen und zu diesen Entscheidungen stehen.

WIE WERDE ICH SCHIEDSRICHTER?

Du interessierst dich für die Ausbildung zum Schiedsrichter? Doch wie alt muss ich mindestens sein, wo kann ich mich anmelden und wie umfangreich ist die Ausbildung? Mit den nachfolgenden Stichpunkten werden Voraussetzungen, Ausbildung und weitere wichtige Fragen beantwortet.

Mindestalter

Die Schiedsrichter-Ordnung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) empfiehlt ein Mindestalter von 12 Jahren. Das Mindestalter für angehende Schiedsrichter/-innen beträgt 14 Jahre.

Weitere Voraussetzungen

Die Schiedsrichter-Bewerber müssen Mitglied in einem Fußballverein sein (u.a. damit Versicherungsschutz besteht). Interesse am Fußball haben und die Einsatzbereitschaft mitbringen, jährlich mindestens 15 Spielleitungen zu übernehmen und an Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

Ausbildung

Ein- bis zweimal im Jahr finden sogenannte „Anwärterlehrgänge“ statt, in denen Interessenten mit den Grundzügen der 17 Fußballregeln vertraut gemacht und auf ihren praktischen Einsatz als Schiedsrichter vorbereitet werden. Die Ausbildungszeit beträgt etwa 15 bis 20 Stunden, die – in einzelne Lehrgangsabschnitte zusammengefasst – über mehrere Wochen oder Wochenenden verteilt werden. Am Ende wird der Lehrgang mit einer theoretischen und praktischen Prüfung abgeschlossen.

Prüfung

Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung ist der komplette Besuch aller beiden Schulungstage. Anwärter die nicht an allen beiden Tagen teilnehmen können, bitte nicht melden. Der Schiedsrichterausschuss behält sich vor, gegebenenfalls Anwärter nicht zur Prüfung zuzulassen. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn folgende Bedingungen erfüllt wurden:

1.) Schriftlicher Regeltest mit 30 Regelfragen, mind. 50 Punkte von 60 Punkte

2.) Laufprüfung komplett an einem Tag abzulegen:

Distanz Männer Frauen
1.000 Meter max. 5 min 30 sek. max. 6 min
50 Meter max. 9,5 sek. max. 11,0 sek.
100 Meter max. 16,6 sek. max. 19,0 sek.

Einsätze

Nach Prüfung, je nach Alter im Junioren- und auch schon im Senioren-Bereich, beginnend in den Basisklassen. Hierbei erfolgt in der Anfangsphase möglichst Betreuung durch erfahrene Kollegen („Paten“).

Aufstieg

Bei Eignung können gegebenenfalls auf Kreis- und Bezirksebene zwei Klassen in einem Jahr übersprungen werden. Ab den Spielklassen der Landesverbände benötigt jeder Kandidat pro Spielklasse grundsätzlich ein Jahr. Bis in die Bundesliga sollen mindestens sechs bis acht Jahre veranschlagt werden. Die Eignung für die höhere Spielklasse wird durch Schiedsrichter-Beobachter festgestellt.

Ansprechpartner: Jannes Dieker
E-Mail: jannes.dieker@preussen-espelkamp.de

Warum Schiedsrichter werden?

Warum nicht mal etwas Anderes versuchen?

Wenn Du dich für Fußball interessierst und das Spiel einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben möchtest, dann bietet Dir das Hobby des Fußballschiedsrichters eine spannende Alternative. Auch wenn Du kein fußballerisches Talent bist, kannst Du als Unparteiischer Spieltag für Spieltag „durchspielen“. Sei ein unverzichtbarer Teil des Spiels und bleibe stets in Bewegung. Auch wenn du selbst in der Jugend Fußball spielst, lässt sich beides verbinden.

Das „Pfeifen“ stärkt Dein Selbstvertrauen, Deine Entschlusskraft und Dein Durchsetzungsvermögen. Dabei bist Du kein „Einzelkämpfer“. Hinter Dir steht eine sportliche Gemeinschaft, die ebenfalls Spaß am Fußball hat. Und: Mit Deinen Spielleitungen kannst Du Dein Taschengeld ein wenig aufbessern. Für jeden Einsatz erhält ein Schiedsrichter Spesen und eine Fahrtkostenerstattung.

Zu Deinen Aufgaben gehört es vordergründig Fußballspiele zu leiten. Du nimmst Deine Spielaufträge wahr und erledigst bei diesen die organisatorischen Dinge rund um das Spiel, zu denen der Spielbericht, die Platzkontrolle und Notizen über den Spielverlauf gehören.
Während des Spiels triffst Du die Entscheidungen und überwachst die Einhaltung der Spielregeln. Damit Du regeltechnisch stets auf dem Laufenden bist, besuchst Du monatlich einen Schulungsabend, auf dem die Lehrwarte Regelwissen vermitteln, Regelfragen klären und Spielleitungen mit Dir aufarbeiten.

Was macht das Hobby so besonders?

Der Weg von Anfänger bis zum erfahrenen Schiedsrichter ist weit. Aber er lohnt sich. Die Schiedsrichtertätigkeit ist persönlichkeitsbildend und eröffnet Erfahrungen im Umgang mit Menschen, die man sonst vielleicht nicht gemacht hätte.

Nicht zuletzt ermöglicht die Schiedsrichtertätigkeit die Teilnahme an Wettbewerbsspielen auch noch in einem Alter, in dem die Spieler längst ihre aktive Karriere aufgeben mussten.

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